Bio

Marcus Nigsch

Marcus Nigsch brachte 1995 sein erstes Album „Wanna Make Love to You“ heraus und spielte dabei  alle Instrumente selbst ein. Den endgültigen Durchbruch hatte er im Jahr 2000 mit seiner Hitsingle „One to Make Her Happy“ aus seinem dritten Album „Freedomland“, für die er mit dem Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet wurde. Danach zog er sich aus dem Popular Musikgeschäft zurück. Nigsch, der zuvor bereits 16-jährig die Jazzschule in St. Gallen besuchte vertiefte seine musikalischen Studien auf der Musik Universität in Zürich und studierte dort bei Mag. Thomas Gerlich Harmonielehre und Kontrapunkt. 2007 führte er diese bei Mag. Martin Skamletz fort und studierte anschließend Komposition am Vorarlberger Landeskonservatorium bei Prof. Herbert Willi – dieses Diplomstudium schloss er “mit Auszeichnung” ab. Werke und Arbeiten welche Nigsch noch während seines Studiums bei Willi schrieb wurden bereits preisgekrönt ua. sein Klaviertrio „Fröhjaar“ welches mit dem internationalen Kompositionspreis der  Franz-Josef Reinl Stiftung ausgezeichnet wurde und seine Uraufführung 2012 an der Hochschule in Wien erfuhr.

Im selben Jahr war er auch Preisträger des Wiener Filmmusik Preises.

Der in beiden Welten – der Neuen Kunstmusik und der Popularmusik – beheimatete Nigsch komponierte für die ökumenische Willkommensfeier „Moving Souls“ der „Gymnaestrada“  Choräle, die vom Kammerchor Feldkirch uraufgeführt wurden, 2010 war er unter dem Pseudonym “The Slag” Mitautor und Produzent des Albums Soul Is Heavy der nigerianischen Sängerin Nneka. 2011 veröffentlichte Nigsch unter dem Namen Geordie Gill das Album Untimely Adventures in einer limitierten Auflage. Die Platte beinhaltet altenglisches Liedgut vermischt mit neoklassizistischen Arrangements.

2013 komponierte Nigsch im Auftrag des Vorarlberger Landestheaters zwei Musiktheaterstücke in Folge: die Semi-Oper „Gefährliche Liebschaften“ von Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos, sowie 2014 das Singspiel für Kammerorchester „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca.

Im selben Jahr erschuf er die Filmmusik für „Die Mamba“ von Ali Samadi Ahadi mit Michael Niavarani und Christoph Maria Herbst, für welche er für den Österreichischen Filmpreis 2015 nominiert wurde. Mittlerweile hat Nigsch mehrere Kinofilme vertont.

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Sein Konzert für Fagott und Streichorchester wurde im Juli 2016 im Montforthaus Feldkirch uraufgeführt. Für 2017 komponiert Nigsch ein Orchesterkonzert im Auftrag des Symphonierorchester Vorarlberg sowie die Musik zum neuen Kinofilm von Werner Boote.

Marcus Nigsch ist Mitglied der europäischen Filmakademie, der österreichischen Filmakademie sowie des österreichischen Komponistenbundes.