Nigsch Aufführungen im Herbst/Winter 2017

ACHTUNG !! 2 Uraufführungen !!

11.11.2017 – Im Rahmen des Festivals für zeitgenössische Musik und Literatur „Texte und Töne“ wird am 11.11.2017 um 20:00 im ORF Funkhaus in Dornbirn das vom Symphonieorchester Vorarlberg in Auftrag gegebene Werk

„LEPTIR – Konzert für Akkordeon und Orchester“

UR-aufgeführt.  Solist: Goran Kovačević (Bild)

17.12.2017 –UR-Aufführung

„Wind Quintet No. 1“

im Vorarlberger Landesmuseum. Es spielt die Holzbläserbesetzung des ensemble plus. (im Bild Flötistin Anja Nowotny-Baldauf)

weitere Aufführungen des Zyklus „Imágenes vivas“ für Streichquintett und Bandoneon mit dem Quinteto del arco nuevo. (siehe Bild unten)


Der Reihe nach:


29.10.2017 um 11:00 Uhr Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz: „Imágenes vivas“ // Quinteto del arco nuevo

29.10.2017 um 17:00 Uhr Villa Falkenhorst, Thüringen: „Imágenes vivas“ // Quinteto del arco nuevo

11.11.2017 um 20:00 Uhr ORF Funkhaus, Dornbirn: UR-Aufführung „LEPTIR – Concert für Akkordeon und Orchester“ // Goran Kovačević und SOV. Eintritt FREI.

19.11.2017 um 17:00 Uhr Hofsteigsaal, Schwarzach: „Imágenes vivas“ // Quinteto del arco nuevo

17.12.2017 um 11:00 Uhr Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz: UR-Aufführung „Woodwind Quintet No.1“ // ensemble plus


 

imágenes vivas: für Streichquintett und Bandoneon

Quinteto del arco nuevo

COLORES DEL TANGO 21
Musik in Uraufführungen von
Marcus Nigsch (imágenes vivas),
Tscho Theissing,
Luciano Jungman und
Enrico Lavarini.

Monica Tarcsay, Violine
Clarigna Küng, Violine
Gyöngyi Ellensohn, Viola
Stefan Susana, Violoncello
Bernd Konzett, Kontrabass

Featuring Bandoneon
Luciano Jungman
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Über imágenes vivas:
Dies ist die Musik zu einem Film. Einem Film, den es nicht gibt. Niemand konnte ihn fertigstellen. Dazu gab es zwar ein Buch. Doch es war ein Buch, welches sich immer wieder veränderte. Ständig ersetzte die Erinnerung die Zukunft. Und die Zukunft wurde Vergangenheit. Vergangenheit wurde vergessen.
Das Buch selbst brauchte das Vergessen. Begehrte nach vorn,
in Zukunft treibend, sich selbst. So musste es sich trennen von dem, was es zurückhielt. Das Vergessen war aber „ambivalent, denn es musste zugleich selbst vernichtet werden,
um der „plastischen Kraft“ der Vergangenheit willen,
die nicht stofflich war, sondern die Fähigkeit bezeichnete,
aus sich heraus eigenartig zu wachsen, Vergangenes und Fremdes umzubilden und einzuverleiben“.
Vom Wort zum Bild. Vom Bild zur Musik.
Und dem Projektor entsprangen die Bilder.
Warf sie direkt auf den Lobus frontalis. Steuerte dort die Bewegung der Stand-Bilder. Von einem Film über uns selbst. Sie erzählten offenkundig nichts. Distanziert.
Im Film mit uns selbst. Distanzen wollten beschritten werden. Durch die Bewegung wurden
sie Erfahrung. Erfahrung wurde Erinnerung.
In Klang und Zeit. Begleitet von
Vater Melodie und Mutter Rhythmus.


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TERMINE:
Maishofen Festival, Zell am See (Salzburg), am Freitag, den 19.Mai 2017 um 20.00 Uhr.
Villa Falkenhorst, Thüringen (Vorarlberg), am Sonntag, den 29.Oktober 2017 um 17.00 Uhr.
Hofsteigsaal, Schwarzach (Vorarlberg) , am Sonntag, den 19.November 2017 um 17.00 Uhr.

Weitere Daten in Vorbereitung.

TV Premiere: Alles unter Kontrolle von Werner Boote
Am Mittwoch, 8. Februar, 20.15 Uhr, ORF eins

Werner Boote war wieder neugierig: Nach „Plastic Planet“ und „Population Boom“ hat sich der preisgekrönte Wiener Filmemacher mit gewohnt hintergründigem Witz wieder eines spannenden Themas – der digitalen Überwachung – angenommen und ist für seinen jüngsten Dokumentarfilm erneut rund um den Globus gereist. „Alles unter Kontrolle“ heißt das Werk – ein aufrüttelnder Film über die Selbstverständlichkeit der totalen Kontrolle, der als „DOKeins“-Premiere am Mittwoch, dem 8. Februar 2017, um 20.15 Uhr in ORF eins zu sehen ist.